Dienstag, 14. Februar 2017

Ankommen im 7132 Hotel.

Wie fühlt es sich an, abends nach einem Arbeitstag nach Vals zu fahren und die 7132 Therme bei Nacht zu geniessen? Hier nehmen wir Sie mit auf die Reise von Ilanz bis zum Tiefschlaf im Kingsize-Bett im 7132 Hotel.

Unsere Reise hat irgendwo in der Schweiz begonnen. Die Autobahn war wie immer nach Feierabend voll und auch auf der Kantonsstrasse durchs Bündner Oberland war noch einiges los. Es hat den ganzen Tag geschneit, doch die Strassen waren schwarzgeräumt. Bis hierhin. Vor uns liegt eine weisse Strasse, bewacht von mächtigen Tannen links und rechts. Wir sind bei Ilanz gerade Richtung Vals abgebogen. Im Rückspiegel schimmern die letzten Strassenlaternen und die Natur scheint zu sagen: Sie verlassen jetzt die zivilisierte Welt. Hin und wieder leuchtet eine Ortstafel mit exotisch klingenden Namen im Scheinwerferlicht, einzelne Häuser, zwei entgegenkommende Autos und ein Postauto. Sonst nichts. Konturen lassen die brachiale Rauheit des Valsertals erahnen. Sind wir noch richtig? «Ja, Vals 10 Kilometer» steht auf der Ausfahrtstafel von Tersnaus. Stetig geht’s weiter und wir kommen in Vals an. Wir fahren die Auffahrt hoch und vor uns erstrahlt er: der Eingangsbereich von Stararchitekt Thom Mayne. Nicht nur Puristen und Architekturliebhaber sind begeistert. Ganz plötzlich sind wir in einer anderen Welt. Eben noch in der Wildnis, versprüht der Eingang Geborgenheit. 

Wir treten in die bewusst dunkel gehaltene Lobby. Pianoklänge und eine freundliche Rezeptionistin begrüssen uns. Der Wagen wird vom Portier parkiert und das Gepäck aufs Zimmer gebracht. Wir haben im House of Architects by 7132 ein Ando-Zimmer gebucht. Eine der drei Penthouse-Suiten mit Helikoptertransfer in die ganze Schweiz hätte uns auch gereizt, sie waren aber bereits ausgebucht.

Im Zimmer lassen wir erst mal die Ästhetik auf uns wirken. Es wirkt plötzlich grösser. Wir spielen mit den verschiedenen Lichteinstellungen herum, entscheiden uns für Nummer drei und verstauen die Koffer im unsichtbaren Schrank. Kein Fernseher, den man in normalen Hotelzimmern immer gleich einschaltet, lenkt uns ab. Das Radio lassen wir aus. Das Bett ist so bequem – man würde am liebsten liegen bleiben. Dann bemerken wir diese absolute Ruhe. Entspannung gesellt sich schon jetzt zu uns. 

Aber die Fahrt hat halt auch hungrig gemacht. Wir haben die Wahl zwischen dem Restaurant 7132 Red und der Pizzeria DaPapà. Für das Restaurant 7132 Silver haben wir nicht reserviert es ist auch kein Restaurant, in das man noch schnell etwas essen geht.

Wir entscheiden uns für das DaPapà. Runter mit dem Lift und zwei Minuten laufen auf dem freigeschaufelten Weg, schon heisst uns Cesare willkommen. Hier hat es, typisch italienisch, einen Fernseher. Es laufen die Nachrichten von Rai 1. Schinken, Salami und Mortadella als Vorspeise und eine Pizza machen immer happy. 

Wieder zurück im Hotel, gehen wir in die 7132 Blue Bar in der Lobby. Leichter Jazz und ein Campari Orange lassen es viel zu rasch schon halb zwölf werden. Seit 30 Minuten hat die 7132 Therme exklusiv für Hotelgäste geöffnet. Zurück ins Zimmer, rein in Badehose und Bademantel, ab in den sechsten Stock und direkt durch den Verbindungsgang zum Empfang der Therme. Badetücher liegen bereit. 

In hellem Azur schimmert das Zentralbad zwischen Valser Quarzitplatten. Wir rennen fast die Treppenrampe hinunter und tauchen ein. Aber die Neugier hält uns hier nicht lange. Gespannt gehen wir auf Entdeckungsreise und betreten jeden Raum. Blütenbad, Quellengrotte, Trinkstein und Ruheräume. Peter Zumthor macht es uns nicht einfach, bei all der Faszination sofort zu entspannen. Dann gehen wir ins Aussenbecken. Schneeflocken auf den Schultern lassen uns die Winternacht spüren, das 36 Grad warme Wasser gleich wieder vergessen. Man sieht wegen des Dampfs kaum eine Armlänge weit, doch am Rand offenbart der Blick nach oben tanzende Schneeflocken. Hier verweilen wir. Die Tiefenentspannung beginnt. Wieder drinnen steigen wir nochmals ins Klangbad und ins Blütenbad. Die Tiefenentspannung ist da. Zum Abschluss noch schnell ins Kaltbad? Morgen sicher, vielleicht.

Zurück im Zimmer, Licht Nummer drei ein, Ando-Design noch bestaunen, Licht aus und wir schlafen. 

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